Mola entscheidet sich für strukturiertes Wachstum und 5A

Die Mola B.V. ist auf die Herstellung von Tiefkühlbackwaren spezialisiert. Täglich finden Hunderttausende von Produkten aus der modernen Fabrik im niederländischen Beugen, Noord-Brabant, ihren Weg zum Kunden. Von Blätterteigprodukten über Croissants bis hin zu Plundergebäck. Mit Blick auf ein starkes Wachstum wurde die ARV Group vor einigen Jahren beauftragt, gemeinsam mit dem Management zunächst die Wachstumsstrategie zu definieren und die Organisation entsprechend aufzustellen. Anschließend wurden verschiedene kontinuierliche Verbesserungsprozesse eingeleitet, darunter die Einführung von 5A an den Produktionslinien. 

‘Im Jahr 2012 haben wir diesen neuen Produktionsstandort bezogen“, sagt William Kums, Produktionsleiter bei Mola. „Wir haben mit einer Produktionslinie angefangen, sind aber innerhalb weniger Jahre auf drei Produktionslinien angewachsen. Das Management von Mola hat dieses erwartete Wachstum vorbereitet. Zunächst wurden die strategischen, funktionalen und organisatorischen Linien, unter der Leitung von Ronald Visser, dem Interim-Betriebsleiter der ARV Group, festgelegt. Darauf basierend folgte dann die Umsetzung in der Produktionsflächer.’ 

Struktur, Ordnung und Ruhe an der Produktionslinie 

Auf der Produktionsfläche standen die Produktionslinien von Mola aufgrund immer neuer Wachstumsschübe ständig unter Druck und das Unternehmen wurde logischerweise auch mit vielen neuen Mitarbeitern konfrontiert. „Außerdem arbeiten wir hier auch im Schichtbetrieb“, sagt Kums. „In einer solchen Situation ist es wichtig, an den Produktionslinien für Struktur, Ordnung und Ruhe zu sorgen, damit der gesamte Produktionsprozess, der aus verschiedenen Teilprozessen besteht, reibungslos verläuft. Und das ist in der täglichen Hektik, die wir hier kennen, nicht ganz einfach.’ 

Eigener Beitrag und Eigenverantwortung 

Um dies zu organisieren, wurde das Fachwissen von Jaap Volger von der ARV Group genutzt. Gemeinsam mit Herrn Kums und der Qualitätsbeauftragten von Mola, Renske van de Lockant, wurde ein 5A-Programm gestartet, in dem mehrere Workshops mit den Mitarbeitern pro Produktionslinie durchgeführt wurden. „Nach der theoretischen Einführung - was ist 5A, warum ist es wichtig und was bringt es? - kamen die Mitarbeiter sofort mit einigen ersten Ideen“, erzählt Frau van de Lockant. „Schön zu sehen. Es ist nämlich unerlässlich, dass die Mitarbeiter an den Produktionslinien ihre eigene Rolle und Verantwortung übernehmen. Und dass es auch zwischen den verschiedenen Schichtleitern eine Abstimmung gibt. Ein eigener Beitrag, Eigenverantwortung und ein eindeutiger Ansatz sind für den Erfolg von solchen Konzepten ganz entscheidend. 5A funktioniert nur, wenn es sich die Mitarbeiter zu eigen machen. Schließlich kennen sie die Prozesse und die aktuelle Situation an der Produktionslinie wie kein anderer. Also sollte man das nicht von oben organisieren."

Immer konzentriert bleiben 

5S wurde inzwischen bei Mola angenommen und eingeführt. „Man sieht: Es herrscht mehr Ordnung, Ruhe und Regelmäßigkeit“, sagt Herr Kums. „Jetzt ist es wichtig, sich in der täglichen Praxis weiterhin darauf zu konzentrieren.“ „Wöchentliche Prüfungen sind notwendig, um zu sehen, ob wir unsere eingeführte Struktur auch weiterhin genau befolgen und unsere getroffenen Vereinbarungen in der Praxis auch immer wieder einhalten.“ Und Frau van de Lockant fügt hinzu: „Auch das häufige Managementmeeting zwischen Jaap, William und mir ist dabei wichtig. Wo läuft es gut, wo müssen wir korrigieren? Denn auch wenn 5A eingeführt wurde, ist man noch nicht fertig. Es ist ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess. Er erfordert Regie und ständige Konzentration."



Datum der Veröffentlichung 10 April 2019